Und wieder ist ein Jahr vergangen. Wie haben unsere Mitgliedsfirmen selbst die konkrete Lage Ihrer Firma – insbesondere für die kommenden Monate – beurteilt? Wir haben kurz vor Jahresende, wie bereits in den Vorjahren, den Ausblick auf das kommende Jahr vorgenommen. Hier ist das Ergebnis.

Wie ist die momentane Stimmungslage in Ihrem Unternehmen mit Blick auf 2014?

stimmungslage

Die momentane Stimmungslage ist in den meisten Mitgliedsbetrieben gut bis sehr gut. Mehr als doppelt so viele Firmen wie im Vorjahr geben die Stimmungslage mit neutral an.

11 % der Firmen geben ihre Stimmungslage als schlecht an.

Welche Umsatzergebnisse erwarten Sie für Ihr Unternehmen für 2014 im Vergleich zu 2013?

umsatzergebnisse

35% der Befragten erwartet für 2014 höhere Umsätze durch Umbau und Modernisierung ihrer Betriebe. Ebenso viele Betriebe erwarten gleich bleibende Umsätze und rechnen mit gleich bleibendem Konsum. Die übrigen Betriebe, nunmehr 30% und damit fast doppelt so viele wie im Vorjahr, rechnen mit etwas sinkenden Umsätzen. Mit starken Umsatzeinbrüchen rechnet kein Betrieb.

Wie wird sich 2014 die Zahl der Beschäftigten entwickeln?

beschaeftigte

Die Beschäftigtenzahlen werden 2014 stabil bleiben, das geben immerhin 79% der Mitgliedsbetriebe an. 21% der Betriebe rechnen mit weiteren Einstellungen von Mitarbeitern. Abbau von Beschäftigen ist nicht geplant.

Welche Investitionstätigkeit planen Sie in 2014?

investitionen

Fast ein Drittel der Mitgliedsbetriebe plant ansteigende (21%) und stärker ansteigende (11%) Investitionen.

Die Hälfte aller Betriebe plant für 2014 gleichbleibende Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Einige Betriebe sehen ihre Investitionstätigkeit rückläufig – etwas rückläufig 5% und stark rückläufig 11%.

 

Fazit:  Die Mitgliedsbetriebe des BdK sehen auch dem Jahr 2014 positiv und erwartungsvoll entgegen. Steigende Umsätze, weitere Investitionen, Neueinstellungen weiterer Mitarbeiter – es ist viel Optimismus der Mitgliedsbetriebe sichtbar.

Teilweise werden fallende Preise und sinkende Margen beklagt sowie die Ausnutzung der guten Kundenberatung im Facheinzelhandel und dann das Tätigen der Käufe  im Internet seitens der Kunden. Das betrifft ganz wesentlich die beratungsintensiveren Branchen. Hier muss man zukünftig an Lösungen arbeiten, um den Kunden besser an das Geschäft zu binden.

Bild: Alexander Rabb/flickr