Wir haben kurz vor Jahresende, wie auch in den Vorjahren, den Ausblick auf das kommende Jahr 2015 vorgenommen. Wie haben unsere Mitgliedsfirmen selbst die konkrete Lage Ihrer Firma  eingeschätzt ? Hier ist das Ergebnis unserer Umfrage.

Wie ist die momentane Stimmungslage in Ihrem Unternehmen mit Blick auf 2015?

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Die momentane Stimmungslage mit Blick auf das Jahr 2015 ist in den meisten Mitgliedsbetrieben gut, bei 1/3 der Betriebe sogar besser als im vergangenen Jahr.

11 % der Firmen geben ihre Stimmungslage als schlechter an.

 

Welche Umsatzergebnisse erwarten Sie für Ihr Unternehmen für 2015 im Vergleich zu 2014?

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39% der Befragten erwarten für 2015 höhere Umsätze durch Umbau und Modernisierung ihrer Betriebe. 42% der Betriebe erwarten gleich bleibende Umsätze und rechnen mit gleich bleibendem Konsum. Die übrigen Betriebe, 19% und damit deutlich weniger als im Vorjahr, rechnen mit etwas sinkenden Umsätzen aufgrund des Preisverfalls. Mit starken Umsatzeinbrüchen rechnet kein Betrieb.

 

Wie wird sich 2015 die Zahl der Beschäftigten entwickeln?

 

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Die Beschäftigtenzahlen werden auch 2015 stabil bleiben, das geben immerhin 73% der Mitgliedsbetriebe an. 12% der Betriebe rechnen mit weiteren Einstellungen von Mitarbeitern. Mit der Einführung des Mindestlohnes rechnen aber auch 15% der Betriebe mit Abbau von Beschäftigen, deutlich mehr als im Vorjahr.

 

Welche Investitionstätigkeit planen Sie in 2015?

Investitionsvolumen

 

Etwas mehr als die Hälfte aller Betriebe plant für 2015 gleichbleibende Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Ein Viertel der Betriebe sehen ihre Investitionstätigkeit rückläufig, 19 % der Betriebe planen stärker ansteigende Investitionen.

 

Fazit:  Die Mitgliedsbetriebe des BdK sehen auch dem Jahr 2015 durchaus  positiv und erwartungsvoll entgegen. Steigende Umsätze, weitere Investitionen und die Neueinstellungen weiterer Mitarbeiter zeigen den Optimismus der Mitgliedsbetriebe für das kommende Jahr.

Die Einführung des Mindestlohnes wird kritisch gesehen, die höheren Personalkosten werden teilweise mit Personalabbau ausgeglichen.

Teilweise werden fallende Preise und sinkende Margen beklagt sowie die Ausnutzung der guten Kundenberatung im Facheinzelhandel und dann das Tätigen der Käufe  im Internet seitens der Kunden. Das betrifft ganz wesentlich die beratungsintensiveren Branchen. Hier muss man zukünftig weiter an Lösungen arbeiten, um den Kunden besser an das Geschäft zu binden.