Die neuen Rundfunkgebühren ab 2013 – Gebührenwucher?

Seit dem 01.01.2013 muss jeder Unternehmer und Haushalt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine monatliche Gebühr bezahlen. Es kommt dabei nicht mehr darauf an, ob und wie viele Geräte in einem Haushalt oder einem Unternehmen vorhanden sind. 

Für Unternehmer berechnet sich der Beitrag nach Anzahl der sozial-versicherungspflichtig Beschäftigten (keine Minijobber, keine Azubis, kein Inhaber!), der Betriebsstätten und Betriebsfahrzeuge.

Es gelten folgende Staffeln für den Beitrag:

Staffel Beschäftigte pro Betriebsstätte Anzahl der Beiträge Beitragshöhe pro Monat
1 0 bis 8 1/3 5,99 EUR
2 9 bis 19 1 17,98 EUR
3 20 bis 49 2 35,96 EUR
4 50 bis 249 5 89,90 EUR

Kleinunternehmer mit maximal acht Beschäftigten zahlen lediglich 5,99 pro Monat.

Unternehmer müssen für jeden zugelassenen Dienstwagen 5,99 € bezahlen. Ein Firmenwagen ist dabei bereits pro Betriebsstätte im Beitrag enthalten.

Für Unternehmen mit mehr als zwanzig Mitarbeitern pro Betriebsstätte kann die Beitragsreform sich nachteilig auswirken.

Kleinere Unternehmen, Einzelhändler, Dienstleister und Hotels werden mit einer Beitragsreduzierung rechnen können. Neunzig Prozent der  Betriebsstätten lassen sich den beiden ersten Beitragsstaffeln zuordnen und profitieren von geringeren Beiträgen.

Wie wirkt sich die Reform auf Ihren Betrieb aus? Lassen Sie sich auf keinen Fall von der Berichterstattung in einigen Medien verunsichern.

Auf dieser Seite können Sie leicht Ihren Beitrag berechnen, soweit noch nicht geschehen und erhalten weitere Informationen: www.rundfunkbeitrag.de

Natürlich erhalten Sie  auch von uns gerne weitere Auskünfte.

Sollten Sie von einer Beitragserhöhung betroffen sein, erheben Sie gegen den Gebührenbescheid Widerspruch und zahlen Sie die Beiträge nur unter Vorbehalt. Ein entsprechendes Muster-Schreiben erhalten Sie über unsere Geschäftsstelle.