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Jahresausblick 2023 der BdK Mitglieder

Jahresausblick 2023 der BdK Mitglieder

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Immer im Dezember fragen wir unsere Mitglieder wie sie die Geschäftsentwicklung ihres Unternehmen im kommenden Jahr einschätzen. Auch in diesem so schwierigen Wirtschaftsjahr haben wir unsere Mitglieder befragt. Hier unsere Auswertung der an der Umfrage teilgenommenen Betriebe.

Wie ist die Stimmungslage in Ihrem Unternehmen mit Blick auf das Jahr 2023 im Vergleich zum vergangenen Jahr?

Die Hälfte der teilnehmenden Betriebe gibt eine schlechtere Stimmungslage für das Jahr 2023 an. Eine bessere Stimmung für das nächste Jahr ist derzeit nicht erkennbar.

Welche Geschäftsergebnisse erwarten Sie 2023 für Ihr Unternehmen im Vergleich zum vergangenen Jahr?

Im Jahr 2023 erwarten 58% der teilnehmenden Betriebe geringere Geschäftsergebnisse als im Jahr 2022. Nur 8% der Betriebe rechnen mit höheren Geschäftsergebnissen. 34% der Betriebe erwarten das ihre Geschäftsergebnisse gleich bleiben werden.

Wie wird sich 2023 voraussichtlich die Zahl der Beschäftigten in Ihrem Betrieb entwickeln?

Die Teilnehmer an der Umfrage schätzen ein, dass sich die Mitarbeiteranzahl im nächsten Jahr nicht stark verändern wird, allerdings planen 17% der Unternehmen mit weniger Mitarbeitern.

Wie werden sich bei Ihnen 2023 voraussichtlich die Investitionen entwickeln?

Durch die Investitionen in den vergangenen Jahren rechnen 50% der Betriebe mit geringeren Investitionen, bei den anderen Betrieben wird sich nicht viel gegenüber dem letzten Jahr verändern.

Wie bewerten Sie das Krisenmanagement Ihrer Landesregierung im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Energiekrise?

Die überwiegende Mehrheit der an der Umfrage teilgenommenen Betriebe schätzt das Krisenmanagement ihrer Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern als unsicher und wirkungslos ein. 16 % der Unternehmen, hier insbesondere Betriebe aus Berlin/ Brandenburg, empfinden das Krisenmanagement als zielsicher.

In diesem Jahr haben wir ebenfalls gefragt: "Was sind die derzeit größten Risiken für Ihr Unternehmen?" Die Auswertungen der Teilnehmer hat ergeben, das als größtes Risiko die steigenden Energie-und Rohstoffpreise gesehen werden. Gleich danach wird der Fachkräftemangel genannt. An dritter Stelle werden Sorgen um die Zuverlässigkeit der Lieferketten genannt, gefolgt von der Unsicherheit zur Aufrechterhaltung der Betriebstätigkeit. Und nicht zuletzt machen die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes und behördliche Auflegen den Betrieben zu schaffen.

Fazit

Das Jahr 2023 stellt unsere Mitgliedsbetriebe vor große Herausforderungen. Während in den vergangenen Jahren unsere Betriebe weitestgehend sehr positiv in die Zukunft geschaut haben, gibt es große Unsicherheiten im Ausblick auf 2023. Die aktuelle Krisenlage trübt die Aussichten stark.

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