Die neue Bäderregelung in Mecklenburg-Vorpommern soll ab dem Frühjahr gelten. Zuvor muss die neue Bäderregelung noch dem Kabinett und verschiedenen Interessenvertretungen vorgelegt werden. Die neue Bäderregelung soll zunächst fünf Jahre gelten. Die Gewerkschaft kündigte an, ihre Klage gegen die bisherige Regelung fallenzulassen, wenn die neue Regelung wie vereinbart in Kraft tritt.

Die neue Regelung soll weniger Orte betreffen und weniger Verkaufstage zulassen.  Die neue Saison beginnt künftig erst am 15. April und endet am 30. Oktober. Bisher gilt der Zeitraum vom 15. März bis einschließlich des ersten Sonntags im November, soweit nicht Allerheiligen auf diesen Tag fällt und ebenfalls am ersten Sonntag im Januar eines jeden Jahres – an Sonntagen, die keine gesetzlichen Feiertage sind – geöffnet werden darf.

Allerdings gibt es eine Ausnahme: In Jahren, in denen Ostern in den März fällt, gilt als Stichtag ebenfalls der 15. März. Der Verkauf soll weiterhin in der Zeit von 12 bis 18 Uhr zulässig sein.

Künftig soll es nur noch 26 statt 32 verkaufsoffene Sonntage geben und die Regelung soll statt in 79 Orten und Ortsteilen nur noch in 72 Orten gelten. Die Bäderverkaufsordnung soll unter anderem nicht mehr in Dömitz, Bergen auf Rügen, Usedom-Stadt, Wolgast, Barth, Kröslin, Penkow, Ribnitz-Damgarten, Bad Doberan-Stadt sowie Klütz gelten.  Dazu kommen sollen Bollewick, Rövershagen, Klink, Koserow und Zirkow.

Der Kompromiss ist sicher nicht zufriedenstellend und benachteiligt die Einzelhändler in Mecklenburg-Vorpommern deutlich gegenüber den Händlern in Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen zum Entwurf der neuen Bäderverkaufsordnung finden Sie hier: Bäderverkaufsordnung